Unternehmensgeschichte

1925
Gründung der Firma durch die Brüder Heinrich u. Georg Munzert. Mit 8 Webstühlen beginnt die Produktion von Kleiderstoffen und Damasten.
In den folgenden Jahrzehnten vergrößert sich das Unternehmen stetig. Die Zahl der Webstühle steigt und mit ihr die Zahl der Mitarbeiter. Die ersten Jacquardmaschinen werden angeschafft. Eine Schlichterei für die Baumwollketten wird angegliedert.

1938
Die Betriebsgebäude müssen erweitert werden. Es entsteht ein für damalige Verhältnisse moderner Websaal mit Klimaanlage für 96 Webstühle.

1938 bis 1945
Während des 2. Weltkrieges kommt die Fertigung nahezu völlig zum Erliegen. In den Fertigungsräumen wird ein Rüstungsbetrieb einquartiert. In der Folge mangelt es an Mitarbeitern und Rohstoffen für die Produktion.

1948
Nach dem Ende der Zwangsbewirtschaftung und mit der Währungsreform beginnt ein neuer Aufschwung auch für die Weberei in Marlesreuth. Die zunehmende Automatisierung in den 50-er Jahren bewirkt, dass ein Weber nun bis zu 24 Webstühle bedienen kann, während er noch im Jahr 1925 lediglich an 2 Stühlen tätig war.

1952
Der erste der beiden Gründer, Heinrich Munzert, stirbt im Alter von 56 Jahren. Sein Sohn Gerold Munzert tritt in die Geschäftsführung ein.

1957
Georg Munzert stirbt mit 66 Jahren. Sein Sohn Arno Munzert übernimmt die technische Leitung der Weberei.
Nun liegt die Leitung der Firma in den Händen der zweiten Generation.

1961
Ein neuer Websaal entsteht.
Das Unternehmen erweitert die Maschinenzahl auf 150 Webstühle.

Die zweite Generation verlagert die Produktionspalette von Baumwolldamasten hin zu Möbel- u. Dekorationsstoffen. Im Lauf der Zeit müssen die Schützenwebstühle modernen Greiferwebmaschinen weichen.

1970
Ein neues Gebäude für ein Großraumbüro und die Versandabteilung wird fertiggestellt.

1978
Alte Lager- u. Produktionsgebäude müssen einem Neubau für Schärerei, Warenschau und Materiallager weichen. Später werden auch Atelier und Entwicklungsabteilung hier untergebracht.

1980
In diesem Jahr tritt die Firma Gebr. Munzert zum ersten Mal als Aussteller bei der weltgrößten Messe für Heimtextilien, der Heimtextil in Frankfurt am Main, in Erscheinung.

1990
Arno Munzert zieht sich aus der Geschäftsleitung zurück. Seinen Platz in der Geschäftsleitung übernimmt sein Sohn Klaus Munzert.

1991
Erste Messeteilnahme des Unternehmens bei der Decosit in Brüssel.

1993
Gerold Munzert geht in Ruhestand. Bernd Kout übernimmt an seiner Stelle die kaufmännische Leitung.

1996
Das Unternehmen beteiligt sich erstmals als Aussteller an der Messe Proposte in Como, Italien.

1997
Ein neuer Websaal für über 50 Webmaschinen wird eingeweiht.

2005
Nach aufwendiger Sanierung und Modernisierung wird das neue Verwaltungsgebäude eingeweiht.

Seit Gründung des Unternehmens wurden regelmäßig die Produktionsmaschinen in Schärerei, Weberei und Qualitätskontrolle ebenso wie die technischen Anlagen in Verwaltung und Entwicklung auf den aktuellsten Stand gebracht. Diese Investitionen am Standort Marlesreuth zeigen, das sich die Unternehmungsleitung zu dem Produktionsstandort in Nordbayern bekennt und auch künftig mit dem Qualitätsstandard "Made in Germany" in einem globalen Markt bestehen möchte.

Heute beschäftigt das Unternehmen rund 105 Mitarbeiter.
Gefertigt wird auf 66 Jacquard- Webmaschinen Möbelbezugs- u. Dekorationsstoff für den weltweiten Vertrieb.
Die Exportquote des Unternehmens liegt bei rund 50%.

Der Erfolg des Unternehmens wird geprägt von dem Grundsatz:

"Gemeinsam sind wir stark"

So steht Teamwork sowohl unter den Mitarbeitern als auch bei der Arbeit mit dem Kunden stets im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie.

Motivierte Mitarbeiter produzieren gewebte Lebensfreude für zufriedene Kunden.